Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Ehen im Dienstrecht
SPD und Grüne sind damit gescheitert, eingetragene Lebenspartnerschaften im Landes- und Dienstrecht der Ehe gleichzusetzen. CDU und FDP stimmten mehrheitlich dagegen, einige Abgeordnete der Liberalen enthielten sich der Stimme.
Hintergrundinformationen
Die beiden Oppositionsparteien hatten in einem Änderungsantrag u.a. gefordert, im Landesbeamtenrecht neben "Ehegatten" auch "Lebenspartner" zu berücksichtigen. Nach Vorstellung von SPD und Grüne sollte es im Beamtenrecht künftig außerdem heißen:

"Für Ansprüche nach diesem Gesetz und der auf seiner Grundlage erlassenen Verordnungen gelten als Eheschließung auch die Begründung einer Lebenspartnerschaft, als Ehe auch eine Lebenspartnerschaft, als Auflösung einer Ehe auch die Aufhebung einer Lebenspartnerschaft, als Ehegatte auch ein Lebenspartner, als geschiedener Ehegatte auch ein früherer Lebenspartner und als Witwe oder Witwer auch ein hinterbliebener Lebenspartner."

Die Neufassung dieses Artikels wurde von der Landtagsmehrheit aus CDU und FDP ebenso abgelehnt wie ein Passus, der den Anspruch auf Beihilfen auch auf eingetragene Lebenspartnerschaften erweitert hätte.

Obwohl die FDP für eine Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften eintritt, stimmte sie gegen den Änderungsantrag der Opposition. In einer Antwort auf abgeordnetenwatch.de erklärte FDP-Fraktionsvorsitzender Hans-Ulrich Rülke die Beweggründe: "Wir ueben deshalb keinen staerkeren Druck aus, weil uns das Thema keinen Koalitionsstreit wert ist und wir davon ausgehen, dass irgendwann das Verfassungsgericht solche Regelungen kippt."

Foto: Montrealais/Wikipedia/CC



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Kommentare von Besuchern zur Abstimmung
Kommentar #10
Es ist absurd mit welchen Arguementen hier hantiert wird! Die heutige Gesellschaft ist tolleranter und offener als sie es jemals war. Es gibt aber gewissen Grenzen. Die Ehe zwischen Mann und Frau stellt die Generationenfolge sicher. Das hat die Natur so eingerichtet und genau deshalb steht sie auch unter dem besonderen Schutz des Grundgesetzes. Gerade angesichts einer schrumpfenden und überalternden Gesellschaft ist dieser Schutz wichtiger denn je.

Wenn gleichgeschlechtliche Paare steuerliche Vorteile bekommen sollen, warum dann nicht auch Geschwisterpaare oder Verwandte, die ein Leben lang aufeinander aufpassen und füreinander da sind? In meinen Augen zeigt sich hier mal wieder der kurzsichtiger Egoismus einer Interessensgruppe und gewisser Weltverbesserer.
von: Christian Hoggen
am: 16.09.2011 14:20
Kommentar #9
Die ewigen von Gestern - die heuchlerische FDP und CDU/CSU - bei den Christen gibt es ja keine Homosexualität.

Wenn die Kirche mal bekannt geben würde, wie viele Schwule Pfarrer es gibt und wie viele Alimente für Kinder von Pfarrer gezahlt werden, dann würden viele auch mal Anders denken.

Das C in den Parteien gehört gestrichen - und ich hoffe das Gleiche passiert auch endlich mit der Klientel-Partei der FDP

Schöne Grüße

Ein Held
von: H. Held
am: 01.04.2011 11:23
Kommentar #8
Vielen Dank an alle, die abgelehnt haben. Toleranz ist wichtig und wird homosexuellen Menschen reichlich gewährt. Abnormalitäten, die Deutschland Milliarden kosten (Homosexuelle bekommen weniger Kinder, die andere dafür gebähren müssen, sie verursachen deutlich höhere Gesundheitskosten und leben in der Regel in unstabileren Verhältnissen) sind falsch und dürfen nicht unterstützt werden.

Es ist eine Sache Homosexualität ungestört ausleben zu dürfen, es ist eine andere auch noch dafür belohnt zu werden!
von: F. Lehmann
am: 01.02.2011 05:02
Kommentar #7
Es wird leider immer Konservative und Ewiggestrige geben, die den Fortschritt der Menschheit bremsen und blockieren, weil sie gegen alles Neue und Ungewohnte sind. Ich wünsche den Ablehnern viele homophile Kinder. Das ist kein böser Wunsch, weil Homophilie keine Krankheit ist. Die Ablehner wissen wahrscheinlich auch folgendes nicht: Bisexualität herrscht bei mehr als 1.500 Tierarten, bei unseren gentechnisch nächsten Verwandten, den Zwergschimoansen sind es zu 80%, Kakadus sind zu 40% homophil.
Herr schmeiß Hirn raaa. Aber das macht Er nicht, weil dann niemand mehr an Ihn glaubt.
von: D. Kaiser
am: 01.02.2011 00:31
Kommentar #6
>Schlimme Politiker in Baden-Würrtemberg

Ich hoffe dass einige Politiker noch selbst schwule Kinder bekommen - Die Natur regelt alles - Aber Mut zu Veränderungen gibt es mit dieser Hamsterpolitik von Herrn nMappus bestimmt nicht:

Deshalb:

Mehr Grün und ROT wählen bei der nächtsen Regierungswahl!

Und Abstrafung für die FDP die nur in seinen Koalitionen kuscht und nie >Rückrat bewiesen hat - nicht mal Herr Westerwelle (schwul - hhaahah) kuscht bei solchen Dingen!
von: Thomas Klumpp
am: 04.01.2011 08:53
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